• Anna Maria Stein

Norwegen - Aurlandsfjellet

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Die letzten beiden Tage haben wir im Aurlandsfjellet verbracht. Bis heute war dieser in der Wintersperre, da wir ihn unbedingt fahren wollten hatten wir beschlossen einen Tag mehr in Aurlandsvangen zu verbringen und die Öffnung abzuwarten.


So fuhren wir gestern hoch zum Stegastein, in Richtung Aurlandsfjellet, die engen Serpentinen waren schon ganz schön spannend, zum Glück hatten wir erst weiter oben Gegenverkehr wo die Straße wieder etwas breiter wurde.


Die Ausblicke waren aber atemberaubend:

Zu dem ein spiegelglattes Fjord.


Weiter oben kamen wir dann zum bekannten Aussichtspunkt Stegastein


Die Aussicht von dort war grandios und wir blieben etwas... nichts ahnend was uns gestern noch so erwartete.

Geplant war gestern die Wanderung zum Prest, 2,5km einfach und 500hm. Am Wanderparkplatz, der sich schon am Beginn des Fjellet befindet haben wir dann die Wanderschuhe geschnürt und sind mit Yari und Koda los, schon gleich zu Beginn war der Blick in den Fjord unglaublich




und auch zur anderen Seie hat sich die Ausschau mehr als gelohnt

So zwiebelten wir uns den Berg hoch, im Internet konnte man schon lesen, dass die Wanderung hier und da mal etwas ausgesetzt ist und so musste ich vor der ersten Felskante kapitulieren. Meine Höhenangst schlug zu und so ließ ich Achim und Koda alleine weitergehen, während Yari und ich dann langsam zurück gingen, hier und da ein Päuschen nehmend und die Aussicht genossen:




So holten Achim und Koda uns auch wieder ein auf ihrem Rückweg und wir verbrachten noch gemeinsam Zeit in dieser wunderschönen Landschaft. Wir waren wenige Kilometer unterwegs, aber immerhin ganze 5 Stunden! Mehr schweigend, sitzend und guckend als laufend.


Die Nacht verbrachten wir auf dem Wandrparkplatz um dann heute am Morgen hoch in Richtung Sperrung zu fahren. Dort war noch zu als wir ankamen und so drehten wir hier unsere Runde mit Yari und Koda.


Einige andere warteten auch auf die Öffnung des Aurlandfjellet, andere kamen und fuhren direkt wieder. Gegen 12 Uhr am Mittag ging die Schranke dann auf, wir saßen gerade bei einer Tasse Tee und spielten Romé, also ließen wir die die dort noch standen erst mal fahren und brachen auch auf, als der große Pulk dann wirklich durch war.


Was soll ich sagen, das Warten hat sich gelohnt, die Fahrt durch den Aurlandsfjellet war unvergesslich schön.







Als wir dann runter zum Lærdalfjord kamen fühlten wir uns wie aus einer anderen Welt ausgespuckt, wir hatten fast zwei Tage dort oben verbracht, bei Schnee und deutlich frischeren Temperaturen, nun hatte es plötzlich 24 Grad.


In Lærdal mussten wir dann noch mal einkaufen, was ein Glück. Diesen Ort hatten wir so eigentlich überhaupt nicht auf dem Schirm. Als wir dort rein fuhren war sofort klar, dass wir hier mehr als nur einen Einkaufsstopp einlegen würden!



Wir schlenderten zwischen den Holzhäuschen umher und staunten, mal wieder...


So langsam wurde es dann allerdings Zeit ein "Nachtlager" zu suchen. Fündig wurden wir in Kaupanger, dort gibt es einen kleinen Campingplatz direkt am Fjord. Kaum frequentiert stehen wir dort jetzt fast alleine.


Hier angekommen haben wir uns den Ort natürlich auch angeschaut, hier kann man sich wohl fühlen, klein, gemütlich und mit der Stabkirche wirklich schön








Zu abend gegessen haben wir dann hier draussen mit Blick ins Fjord und einem Glas Rotwein. Jetzt plätschert der Regen aufs WoModach und Yari und Koda müssen dann noch einmal raus und wir fallen auch müde ins Bett. Dunkel wirds irgendwie nicht mehr, zumindestes nicht mehr so wie wir das kennen.


Hier gehts weiter...

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