• Anna Maria Stein

Norwegen - eine andere Welt

Als wir dann heute Morgen aufstanden war die Stimmung immer noch etwas gedrückt vom Erlebnis des Vortages... Schade, aber keiner hatte Lust auf die geplante Schifffahrt von Geiranger - Hellesund - Geiranger. Zu dem war Geiranger für unseren Geschmack auch schon wieder viel zu überlaufen. Als ich dann beim Frühstück in Facebook sah, das der Strynefjellsvegen geöffnet hatte war klar: Wir packen auf und fahren weiter. Normalerweise öffnet der Strynefjell erst am 15. Juni, wir hatten ihn also quasi schon von unseren Vorhaben gestrichen, da das für unsere Reiseplanung viel zu spät gewesen wäre. Uns schien das als adäquater Ersatz für das Geplante. Und das war es auch!


So verabschiedeten wir uns von einem frühlingshaften Geiranger mal wieder in eine Winterwelt. Zuerst hoch auf den Aussichtspunkt Dalsnibba, auf dem Weg dorthin hatten wir schon den ersten Aussichtspunkt mit wundervollem Blick ins Fjord:



Vom Daslnibba aus kann man ins ganze Tal blicken und hat auch einen atemberaubenden Blick ins Fjord, die Maut lohnt sich!



Danach bogen wir durch einige Tunnel zum Strynefjellsvegen ab, die Auffahrt wie immer über Serpentinen, man wir in eine Welt entführt die irgendwie unwirklich scheint.






Oben angekommen, gibt es dann wieder meterhohe Schneewände durch die sich die Schneefräse gepflügt hat um den Touristen den Weg frei zu machen. Hier war es stellenweise echt eng. Ausweichbuchten nicht immer in gut erreichbarer Nähe. Für einen Motorradfahrer mussten wir einmal beide Spiegel einklappen zum Glück hatten wir sonst keinen Gegenverkehr an diesen Engpässen.






Die Ruhe die dort herrschte lud uns zu einer Rast ein, wir stiegen aus liefen ein wenig der Straße nach und ließen das alles auf uns wirken. Danach gabs einen warmen Kaffee und Kuchen im Wohnmobil. Wobei es nicht kalt war, wir hatten was um die 11 Grad und die Sonne ließ sich auch ab und zu mal blicken.





Wir entschlossen uns dann bis nach Lom zu fahren, die Otta begleitete uns und wir kamen an einigen reißenden Wasserfällen vorbei. Am Dønfoss hielten wir dann auch einmal an:


In Lom angekommen fanden wir einen netten, ruhigen Platz zum Freistehen


Wir schauten uns den Ort der durchaus sehr nett war mit seiner Stabkirche und einem kleinen alten, gut erhaltenen Dorf an, bevor wir den Tag dann im Wohnmobil ausklingen lassen. Wiedermal hat Norwegen uns einen unvergesslich schönen Tag beschert!




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