• Anna Maria Stein

Norwegen - Geiranger

Aktualisiert: 20. Juni

Bis nach Geiranger war es von unserem letzten Übernachtungsplatz nicht mehr weit. Wir frühstückten und nahmen die letzten Kilometer inklusiver der Adlerstraße unter die Reifen. Beim Aussichtspunkt hielten wir natürlich an, bestaunten dieses wunderschöne Fjord und die "sieben Schwestern"


Die Adlerstraße war auch noch eine von denen, wo ich vor der Abfahrt einwenig Respekt hatte. Allerdings ist sie so gut und breit ausgebaut, dass das gar kein Problem war.


In Geiranger angekommen schienen wir das große Los gezogen zu haben:), wir konnten einen Stellplatz in der ersten Reihe bekommen und das wo der Camping jetzt schon voll ausgelastet ist.

Aber auch hier, wer später oder zu spät kam reiste unter Umständen umsonst an. Wir jedenfalls genossen diesen wundervollen Blick in den Fjord. Direkt nach der Ankunft wurden die Wanderschuhe geschnürt. Von einem anderen Reisemobilisten bekam ich den Tipp auf die Homlungsætra, eine alte Alm, zu wandern. Dem sind wir natürlich gefolgt, und wurden nicht enttäsucht. Vom Camping aus liefen wir in Richtung Homlong, ca. 2 km und konnten von dort auch den schon wieder brechend vollen Campingplatz "bewundern"


In Homlong geht der Wanderweg dann los hoch zur Alm


Zu den da 2,9 ausgeschilderten Kilometer gehörten auch über 500hm. Und es ging schon gleich ordentlich steil bergauf. Der Blick zurück lohnte sich! Und wir taten das mehrmals. Also zurückschauen!




Die Steigung hatte es stellenweise schon sehr in sich, aber wir wurden auch mit herrlich Ausblicken belohnt:


Die Adlerstraße:


Und weiter gehts den Berg hoch!



Mit Ausblick:


Tja.... und dann.... in Norwegen herrscht von April bis August Bandvang (Leinenpflicht). Als Gäste ist es für uns selbstverständlich das wir uns mit unseren beiden Hunden daran halten. Dem aufmerksamen Betrachter ist auch schon aufgefallen das beide Hunde auf allen Bildern immer angeleint sind. Von anderen Gästen dieses Landes erwarte ich das aber ebenso. Leider scheint dies aber nicht allen selbstverständlich. So rannte ein unangeleinter TUTNIX in uns rein, obwohl Achim den Besitzer vorher 2x bat seinen Hund doch anzuleinen. Die Beißerei mit Koda war vorprogrammiert und ich lag mehr oder weniger auf Yari dass der nicht auch noch mitmischte. Zum Glück kam Koda ohne Schrammen davon und auch ich hatte mehr oder weniger nur ne dreckige Hose

Aber würde sich jeder an bestehendes Recht und Gesetz alten müsste keiner solche unschöne Erfahrungen machen.

Die Stimmung war natürlich auf dem Nullpunkt. Da die Alm nicht mehr weit war liefen wir noch hinauf und suchten uns eine ruhige Ecke, auch Yari und Koda waren ziemlich mitgenommen.




Ich lief dann noch mit Yari die 300m zum Aussichtspunkt wo man die 7 Schwestern sieht

Danach liefen wir zügig zurück zum Campingplatz, trotz dieser sehr schönen Wanderung war der Tag irgendwie für uns alle gelaufen. Eigentlich wollten wir hier zwei Nächte bleiben.... mal sehen wies ausschaut wenn wir eine Nacht drüber geschlafen haben.


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