• Anna Maria Stein

Norwegen - 4 Wasserfälle

Aktualisiert: 20. Juni

Die Tage beginnen ein wenig zu verschwimmen. Jeden Tag neue Höhpunkte und es fällt so langsam schwer zu sortieren, wann wir was gesehen und erlebt haben! Dabei haben wir erst Tag neun...


Heute Morgen entschieden wir uns für die Wanderung zu den 4 Wasserfällen, dazu sind wir dann durch das Hardangerfjord nach Kinsarvik. Zuerst kamen wir aber am Låtefossen vorbei:


Unser Weg führte uns weiter nach Odda


Auch da gabs einen Wasserfall, also davor...

Bevor wir dann nach Kinsarvik kamen ging es eine lange Strecke am aquamarin blauen Hardangerfjord vorbei... es gab nicht eine Möglichkeit anzuhalten um das in Bildern festzuhalten. Ich hoffe mal auf morgen! Die RV13, der wir hier folgten, war stellenweise schon ziemlich eng, aber an jeder Stelle machbar auch die Norweger fahren sehr rücksichtsvoll und vorrausschauend. Wenn einer vorbeirauschte als gäbs kein Morgen mehr dann war das - ein Deutscher.


In Kinsarvik steuerten wir gleich den Wanderparkplatz an. Dank der Vorsaison war der Betrieb hier scheinbar mäßig. Und selbst am ersten Wasserfall wo auch die Badelatschentouristen noch hinkommen waren wir fast alleine.

Danach entschieden wir uns für den Wanderpfad und verließen den Schotterweg. Eine gute Entscheidung wenn man alleine sein möchte um die Ausblicke zu genießen, es begegnete uns kaum einer. Aber wie wir wissen, norwegisch typisch, war die Wegführung schon ziemlich anspruchsvoll und vorallem steil.



Blick auf den Kinso,


und weiter gings über Stock und Stein und auch wieder Berg auf.


Bis zum zweiten Wasserfall.



Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus und genossen jede Minute, wenn es auch anstrengend war.



Und so schafften wir es auch zum dritten Wasserfall.



Wir fühlten uns wie in einem Märchen, so bezaubernd waren diese Eindrücke. Wunderschöne Orte und je höher man kam desto stiller wurde es und es war nur noch das Rauschen vom Wasser zu hören.


Hier am dritten Wasserfall warfen wir dann mal einen Blick auf die Uhr, es war schon 15 Uhr, bis zum vierten und letzten Wasserfall waren es noch 1,4 Kilometer, nicht weit, aber auch nochmal 150 Höhenmeter. Das wäre nochmal über eine Stunde gewesen die wir auch nochmal hätten zurück laufen müssen und so entschieden wir uns hier umzukehren.


Koda wäre noch weitergelaufen... kurz danach beförderte er sein Herrchen in einen Bach den wir überqueren mussten.


Bergab haben wir uns dann für den Schotterweg entschieden und so dauerte der Abstieg auch nur eine gute Stunde, hoch haben wir bestimmt drei benötigt. In Kinsarvik checkten wir dann auf dem Campingplatz ein... nicht so schrecklich schön, dafür aber teuer (420NOK für eine Nacht).


Die Kirche in Kinsarvik

Morgen setzten wir dann mit der Fähre über nach Utne und dann schauen wir mal weiter.


Hier gehts weiter...

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